
Viel zu trocken - Man ist von Büchern die vor allem für Uni-Studenten geschrieben wurden ja gewöhnt das sie teilweise sehr trocken, langweilig und Theorielastig sind.Dieses Buch ist allerdings eine Katastrophe. Es hat zwar am Anfang eines jeden Kapitel ein „Bespiel aus dem wahren Leben diese wirken aber einfach nur peinlich, man merkt das der Autor nie wirklich in der freien Wirtschaft tätig war.Ansonsten weckt es nicht nur nicht Lust auf mehr, es zerstört sogar das Interesse an diesem, richtig vermittelt, durchaus interessanten Fachgebiet.Studenten die dieses Lehrbuch als Standartwerk empfohlen bekommen, werden wohl leider kaum eine Möglichkeit haben es nicht zu kaufen, allen anderen kann ich nur raten: Finger weg!
Von nix kommt nix ! - Ich besuche zur Zeit die Vorlesung Unternehmensrechnung II von Professor Ewert in Frankfurt. Dieses Buch ist Grundlage des Kurses und soll dem interessierten Studenten einen Einblick in die unendlichen Weiten des Kostenrechnungsuniversums verschaffen. Wer erwartet ein praxisorientiertes Werk zu erwerben, der wird sehr schnell enttäuscht. Einen Einstieg findet man mit diesem Buch sicherlich nicht. Es wird ab dem zweiten Kapitel grundsätzlich detailliertes Vorwissen vorausgesetzt. Wer dieses nicht mitbringt, der sollte sich die Bücher von Coenenberg mal anschauen. Das empfehle ich auch Leuten, die in Finanz- und Investitionstheorie nicht gut aufgepasst haben. Grossartige Erklärungen sind für den Durschnittsstudenten, der 400 Seiten pro Tag liest, schliesslich überflüssig . Auch die Lösungen zu den Fragen am Ende jedes Kapitels werden wahrscheinlich für immer im Nirvana verschollen bleiben. Die Lösung ist i.d.R sehr sehr zeitintensiv ( Übungsbuch von Ihn ist daher Pflicht )Sollte man den roten Faden in diesem Buch jedoch finden, dann ist man vom Inhalt wirklich beeindruckt. Hier geht es nicht darum wie man anwendet, sondern wie man konzipiert und gestaltet. Prozesskostenrechnung oder Grenzplankostenrechnung mit diesem Buch zu lernen ist unmöglich, allerdings lernt man sehr viel über die Voraussetzungen solcher Rechnungssysteme, sowie deren Aussagekraft. Wer wirklich einen Blick über den Tellerrand werfen will, dem steht hier wirklich ein interessantes und detailliertes Buch zur Verfügung.
Enttäuschend - Das Gebiet der internen Unternehmensrechnung ist vor allem für Controller von Interesse. Wer aber jetzt als Controller zu dem Buch Interne Unternehmensrechnung von Ewert und Wagenhofer greift und hofft, sich einen Überblick über die neuesten Strömungen innerhalb des Controllings zu verschaffen und dabei ein paar wertvolle Anregungen für die Praxis zu verschaffen, wird nachhaltig enttäuscht.Grund hierfür ist, daß das Buch vollgestopft ist mit theoretischen hochkomplexen Sachverhalten, die in der Praxis um keinen Deut weiterhelfen. Das zwischen Theorie und Praxis eine Kluft liegt, ist bei vielen Lehrbüchern keine Seltenheit. Dieses Buch setzt jedoch dem ganzen die Krone auf: Während die meisten BWL-Lehrbücher geschrieben worden sind, um ihren Lesern ein bestimmtes Teilgebiet aus der betrieblichen Praxis zu verdeutlichen, scheint das Buch Interne Unternehmensrechnung wirklich nur um der Theorie willen geschrieben worden zu sein.Deshalb folgende abschließende Wertung für das Buch: Theoretisch ganz unterhaltsam, aber aus praktischer Sicht vollkommen bedeutungslos.
Klarheit der Konzepte - Die Autoren führen viele innovative Konzepte in das Themenfeld der internen Unternehmensrechnung sehr anschaulich ein, ohne sich nur auf deren verbale Darstellung zu beschränken. Gerade die mathematische Unterstützung erhöht das Verständnis und die Vorstellung vieler sonst nur als Floskeln bekannte Terme. Dieses Werk ist ein Muss für alle (fortgeschrittene) Interessierte in diesem Themenfeld!
Quantitativ und interessant - Das Lehrbuch „ Interne Unternehmensrechnung von Ewert/Wagenhofer wurde in der vierten Auflage überarbeitet und erweitert. Auf nunmehr über 700 Seiten wird ein sehr fundierter und theoretisch anspruchsvoller Einblick in die Anwendungsbereiche und Methoden des Controllings gegeben. Ausgehend von einer kurzen Einführung in die verschiedenen Teilbereiche der internen Unternehmensrechnung (Investitions- und Finanzrechnung, externes Rechnungswesen, Leistungs- und Kostenrechnung) werden im ersten Teil des Buches Entscheidungsrechnungen, im zweiten Teil Kontrollrechnungen und im dritten Teil Koordinationsrechnungen eingehend dargestellt. Im letzten, etwas aus der Grundstruktur des Buches fallenden Teil, gehen die Autoren auf die Systeme der Kostenrechnung ein. Das Buch zählt unzweifelhaft zu den quantitativeren Werken dieses Themenbereiches. Der mathematik-affine Leser wird an den Formalismen Gefallen finden, letztere werden - und das ist positiv anzumerken - durch zahlreiche Beispiele mit Leben gefüllt. Über mehrere hervorgehobene Verweise auf empirische Erkenntnisse wird ein Bezug zwischen Theorie und Praxis hergestellt. Am Ende eines Kapitels kann der Autodidakt seine Kenntnisse anhand von Fragen und längeren fallstudienartigen Problemfällen überprüfen. Nachteilig ist, dass stellenweise relativ schwierige Herleitungen der Differenzialrechnung ohne ausreichende Erläuterungen präsentiert werden (Kapitel 9). Alles in allem jedoch ein interessantes, sich von der Masse der zu diesem Thema publizierten Werke wohltuend abhebendes Buch. (Dies ist eine Amazon.de Campus-Studentenrezension.)